Archiv der Kategorie: Monstertiere

Fauchende Monster – sensationelle Funde aus der Grube Messel

Video: Fossile Funde aus der Grube Messel

Wer heute in die zirka 20 Kilometer südöstlich von Frankfurt gelegene Grube Messel schaut, blickt auf vereinzelte Baumgruppen, Büsche und Gräser, die den so genannten Ölschiefer bedecken. Eine Fülle sensationell gut erhaltener Fossilfunde, die von Wissenschaftlern des Senckenberg Forschungsinstituts Frankfurt aus den Ablagerungen des einstigen Maarsees geborgen wurden belegen jedoch, dass das heutige UNESCO Weltnaturerbe vor 47 Millionen Jahren deutlich anders aussah.

Die eozäne “Messelwelt” war exotisch bunt und artenreich. In dem damals vorherrschenden feuchtwarmen Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 25° Celsius beweideten nicht nur die berühmten Urpferdchen die grün bewachsenen und teilweise sumpfigen Uferzonen. Rund um den in einem Vulkankrater entstandenen Messelsee, der zu der Zeit von einem dicht bewachsenen Urwald umgeben war, lebten frühe Huf- und Nagetiere, die Vorfahren unserer Vögel flogen über das von Algen bewachsene Wasser, Insekten schwirrten durch die Luft und vermutlich lagen die kaltblütigen Reptilien auch damals schon etwas träge in der Sonne.

Bei den seit 1975 systematisch durchgeführten Grabungen des Forschungsinstituts Senckenberg werden pro Jahr durchschnittlich 3000 fossile Arten aus den Ölschieferplatten der Grube Messel geborgen. Einige repräsentative und besonders gut erhaltene Tiere wurden jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Fauchende Monster — sensationelle Funde aus der Grube Messel weiterlesen

Ist das Wundertier Axolotl die Lösung für nachwachsende Organe?

Wissen Sie ob nachwachsende Organe und Gliedmaßen möglich sind? Hier jetzt der Bericht!

Der Axolotl, ein mexikanischer Schwanzlurch, ist ein Wundertier. Er verfügt über die erstaunliche Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirn vollständig zu regenerieren. Schwanz oder Beine wachsen dem Axolotl innerhalb weniger Tagen wieder nach, einschließlich Nerven, Muskulatur und Blutgefäßen. Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Wenn Wissenschaftler erkennen könnten, welcher Wirkungsmechanismus dahinter steckt, könnte das jedes Jahr tausende von Leben retten.

Ca. 3500 Nieren, Lebern und Herzen werden in Deutschland pro Jahr transplantiert. Der Bedarf ist ungleich größer. Jeder dritte Aspirant stirbt im Verlaufe der Wartezeit, weil sein eigenes Organ endgültig den Dienst versagt hat. Jedoch nicht nur an diesen Organen besteht ein Mangel, auch Gewebe wie Haut, Knochen und Knorpel fehlen beispielsweise zur Behandlung von Verbrennungsopfern und Schwerverletzten.

Forscherinnen und Forscher haben es sich zum Ziel gesetzt, diesen Mangel zu beheben und für Ersatz aus dem Labor zu sorgen. Mit modernsten biotechnologischen Methoden wollen sie Körperzellen vermehren – in der Regel die des späteren Empfängers – und daraus im Labor Gewebe und Organe entstehen lassen. “Tissue Engineering” nennt man das Verfahren in der Fachsprache. Diese Vision ist in ersten Ansätzen schon Realität. So können unter bestimmten Voraussetzungen Knorpeldefekte und chronische Wunden mit körpereigenem Ersatzgewebe versorgt werden. Leberfunktionsverluste werden durch biohybride Ersatzorgane (biologische Zellen in Verbindung mit technischen Materialien), die noch außerhalb des Körpers funktionieren, ausgeglichen, bis ein geeignetes Spenderorgan verfügbar ist. Der Weg bis zum kompletten, “auf Bedarf” nachwachsenden Organ ist noch sehr weit, aber die ersten Schritte sind getan.

In einem Zeitreiseroman (der Buch-Titel: “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel”) sorgt die Nanotechnologie mit einer fiktiven Limbox für das Nachwachsen verlorener Gliedmaßen.

Links:

Von Zellen und nachwachsenden Organen
Nachwachsende Organe bei Tieren

Mokele-Mbembe: haust im Kongo ein Dinosaurier?

Wissen Sie Bescheid über das Mokele-Mbembe? Hier jetzt die Information!

Beim Mokele-Mbembe handelt es sich um ein sagenhaftes elefantengroßes Wesen mit langen Schwanz, langem Hals und kleinem Kopf, das in den des Urwäldern des Kongos haust. Es soll sich um einen lebenden pflanzenfressenden Dinosaurier (Diplodocus) handeln. Zwischen 1909 und 2002 gab es fünfzehn Expeditionen von denen keine einen eindeutigen Nachweis der Existenz des Mokele-Mbembe gebracht hat.

Die Romanfigur Dr. Heroine Embassy muss an ihrem Universitätsinstitut ein solches Mokele-Mbembe betreuen. Dabei kommt es zu einem Zwischenfall mit Professor Allman.

Englischsprachiges Video: Suche nach dem Mokele-mbembe

Siehe auch:
Diplodocus
Kryptozoologie
Sachbücher zum Thema

Kryptozoologie – Wissenschaft oder Phantastik?

Wissen Sie womit sich die Kryptozoologie beschäftigt? Hier jetzt die Antwort!

Die Kryptozoologie wurde um das Jahr 1950 von Bernard Heuvelmans begründet. Sie ist ein Teilgebiet der Zoologie und befasst sich damit, vor dem Menschen verborgene Tiere aufzuspüren und zu erforschen. Dabei bewegt sie sich zwischen seriöser Wissenschaft und Phantastik. Ein Beispiel für ein kryptozoologisches Tier ist der afrikanische Dinosaurier (Mokele-Mbembe), der im Laufe der Jahre immer wieder gesichtet worden sein soll, von dem aber bisher konkrete Beweise seiner Existenz fehlen.

Als Kryptozoologin und Weltraummedizinerin geht Dr. Heroine Embassy mit Professor Allmans X-Team auf Reisen ins Multiversum. Sie trotzt dabei wacker den Gefahren, die auf sie zukommen.

Weitere Links
Homepage Kryptozoologie

Diplodocus

Wissen Sie was ein Diplodocus ist? Hier jetzt ein Video zur Antwort!

Der Diplodocus gehört zur Gattung der Echsenbeckendinosaurier. Die drei bislang bekannten Arten lebten in der Zeit des Jura in Nordamerika. Die Jurazeit begann vor etwa 200 Millionen Jahren und endete vor etwa 145,5 Millionen Jahren.

Im Science-Fiction Roman “Professor Allman” taucht ein Diplodocus in Form eines Mokele-Mbembe auf.

Diplodocus-Herde (Animation):

Architeuthis – Kampf auf Leben und Tod!

Wissen Sie ob das Monstertier Architeuthis existiert? Hier jetzt die Anwort!

Der Architeuthis oder Riesenkalmar ist ein Kopffüßer. Er besitzt zehn Arme, die um die Mundöffnung gruppiert sind, wovon zwei zu Tentakeln umgebildet sind. Er wird den Zehnarmigen Tintenfischen oder Decapoda/Dekabrachia zugeordnet. Riesenkalmare sind weltweit verbreitet. An den Küsten Norwegens, Großbritanniens, Neufundlands, Japans, vor Australien und Neuseeland sowie vor Südafrika werden Riesenkalmare häufiger gefangen. Wahrscheinlich leben sie in einer Tiefe von über 300 Metern (nach anderen Angaben 500 bis 1000 m) und kommen nur sehr selten höher. Die bisher größte nachgewiesene Länge der ungedehnten Tentakel eines Riesenkalmars beträgt 13 m. Es gibt einen gut dokumentierten Fall, wonach 1874 ein Schoner namens ‘Pearl’ von einem verwundeten Riesenkalmar versenkt wurde, nachdem der Kapitän ihn vorher beschossen hatte.