Archiv der Kategorie: Zukunft

“Car On Demand (COD)” – Wann kommt das 5-Tage-Auto?

Wissen Sie wie ein Autohersteller zukünftig die Produktion von Ladenhütern vermeiden kann? Hier jetzt die Lösung!

In der Geschichte “Paradisienne” fährt Fleming das Kultauto der Zukunft, den Bonstar. Doch wie wird dieses Auto produziert? Bei der derzeitigen Massenproduktion muß der Automobilhersteller riesige Stückzahlen ohne Unterbrechung zusammenschweißen, um einen Gewinn zu erwirtschaften. Das birgt gewaltige Risiken. Wenn die Käufer ausbleiben, sitzt der Hersteller auf großen Halden von Ladenhütern, die er versuchen muss durch Preisnachlässe los zu werden. Wäre es nicht besser, der Hersteller könnte nur genau das Auto produzieren, das auch schon bestellt worden ist, sozusagen einen “Car On Demand“?

Im Bereich der Bücher gibt es so etwas schon. Dort heißt das Prinzip Book On Demand (BOD). Es werden nur genau so viel Bücher gedruckt, wie bestellt wurden und keines mehr. Die moderne Computerdrucktechnik macht es möglich. Doch wie soll das Prinzip im Automobilbau funktionieren?

Seit 2004 arbeitet ein interdisziplinäres Forschungsteam an dem EU-Projekt mit dem Namen Intelligent Logistics for Innovative Product Technologies (ILIPT). Ehrgeiziges Ziel des Projektes ist es, das Ende der Massenproduktion einzuleiten und stattdessen ein System der flexiblen Fertigung einzuführen.

Autos sollen zukünftig aus Modulen gefertigt werden. Der Kunde kann dann frei wählen zwischen den Modulen und sich ein individuelles Auto zusammensetzen lassen. Er bekommt genau das Auto, das er haben will. Es soll innerhalb von fünf Tagen ab Bestellung individuell gefertigt werden (5-Tage-Auto). überzählig gefertigte Autos, die keiner haben will, wird es dann nicht mehr geben.

Und wann wird es soweit sein? Die Forscher hoffen, die Markteinführung der neuen flexiblen Fertigungstechnik bereits 2015 begleiten zu dürfen.

Weiterführende Links:
Projekt ILIP
100 Produkte der Zukunft

Ewige Jugend: was Seegurken uns voraus haben

Wissen Sie ob Menschen eines Tages unsterblich werden können? Hier jetzt der Bericht!

“Ewige Jugend”, so lautet eine Kurzgeschichte aus dem Buch “Paradisienne – Sagenhafte Geschichten“. Ewige Jugend hat etwas mit dem Menschheitstraum von Unsterblichkeit zu tun. Es stellt sich die Frage, ob dieser Traum immer einer bleiben wird oder ob Chancen bestehen, ihn zu verwirklichen.

Biologisch gesehen gibt es Lebewesen, die potenziell unsterblich sind, wenn sie nicht eines unnatürlichen Todes sterben. Auf unserer Erde gehören zu dieser Gruppe unbestätigten Aussagen mancher Forscher zufolge sehr einfache mehrzellige Lebensformen wie die Seegurken (Holothuroidea), auch Seewalzen genannt.

Empirisch nachgewiesen ist dagegen die unglaubliche Regenerationsfähigkeit der Hydra (Süßwasserpolyp). Beschädigte Zellen werden nicht repariert sondern vollständig ersetzt. Wenn eine Hydra durch ein Netz gedrückt wird, kann sie sich anschließend selbst wieder zusammensetzen. Diese Eigenschaft läßt die Hydra unter optimalen Umweltbedingungen praktisch unendlich alt werden.

Aubrey de Grey, ein englischer Bioinformatiker behauptet, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch die Lebenserwartung des Menschen bereits in zehn Jahren dramatisch erhöht werden könnte: “… und eine Person jung genug ist, werden wir ihre Lebenserwartung damit vielleicht auf 150 Jahre erhöhen können.” In 25 Jahren wäre seiner Meinung nach sogar unbeschränkt langes menschliches Leben erreichbar.

Links:
Unsterbliche Süßwasserpolypen (Hydra)
Von unsterblichen Mäusen und Menschen (Interview mit Aubrey de Grey)

Können Haushaltsroboter einkaufen gehen?

Wissen Sie Bescheid was Haushaltroboter alles können? Hier jetzt die Antwort!

In der Titelgeschichte Paradisienne des gleichnamigen Buchs kaufen Haushaltsroboter Parfüm ein. Gibt es derzeit schon Roboter die so etwas können?

Vor der Beantwortung dieser Frage soll kurz der Begriff “Haushaltsroboter” definiert werden. Roboter, die nicht in der industriellen Produktion eingesetzt werden, sondern Dienstleistungen für den Menschen erbringen, bezeichnet man als Dienstleistungsroboter. Wird die Dienstleistung im Haushalt erbracht, sind es Haushaltsroboter. Wenn der Roboter darüber hinaus sogar der menschlichen Gestalt nachempfunden ist, spricht man von humanoiden Robotern.

Derzeit am Markt erhältlich sind folgende Typen:

  • Reinigungsroboter
  • Rasenmäherroboter
  • Pflegeroboter
  • Überwachungsroboter
  • Spielzeugroboter

Alle diese Robotertypen sind noch weit davon entfernt menschenähnliche Intelligenz zu besitzen.

In der eingangs erwähnten Geschichte gehen intelligente, humanoide Haushaltsroboter einkaufen. Das ist derzeit noch Zukunftsmusik.

Weiterführende Links:
Spiegel-Online: Robby, mach mal den Fleck weg
Roboter im Haushalt und für die Alten und Kranken
Sachbücher zum Thema

RFID-Funketiketten: Wie schlaue Etiketten uns kontrollieren

Wissen Sie über Funketiketten Bescheid? Hier jetzt die Erklärung!

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification Technology. Chips mit der RFID-Technologie werden verwendet in Form von schlauen Etiketten auf Lebensmitteln oder anderen Waren. Es lassen sich Artikelnummern und sonstige Artikeldaten kabellos übertragen und auswerten. Man kann dadurch beispielsweise das Einkaufen im Supermarkt automatisieren oder kontrollieren ob die Kühlkette von Tiefkühlkost unterbrochen wurde.

In der Kurzgeschichte “Paradisienne” sterben Haushaltsroboter, die Parfüm einkaufen, das mit einer Funketikette versehen ist.

Video: Kontrolle durch RFID-Funketiketten beim Einkaufen im Supermarkt

Wie Nanomaschinen fehlende Gliedmaßen nachbauen

Wissen Sie über die große Zukunft von Nanomaschinen Bescheid? Hier jetzt die Antwort!

Unter Nanomaschinen, auch als Nanobots oder Nanoroboter bezeichnet, versteht man autonome Kleinstmaschinen als eine der Entwicklungsrichtungen der Nanotechnologie. Die Nanomaschinen sollen in nicht allzuferner Zukunft etwa die Größe von Blutkörperchen haben und sich fortbewegen können. Solchen Maschinen wird eine große Zukunft in der Medizin vorausgesagt, aber auch in der Computerindustrie, Umwelttechnik, Biotechnologie. Außer der Fortbewegung sollen sie sich wie Zellen selbst organisieren, vermehren und an ihre Umgebung anpassen können. Zur Zeit befindet man sich in dem Stadium, dass man winzige Erbgut-Bauklötzchen aus DNA herstellen kann. Auch soll bereits eine Art Auto hergestellt worden sein, das nur wenige Atome groß ist.

Im Romanprojekt “Professor Allman” bauen Nanomaschinen fehlende Gliedmaßen auf.

Video: Nanobots in Aktion

Sachbücher zum Thema

Wie die “Limbox” fehlende Gliedmaßen rekonstruiert

Bei der “Limbox” handelt es sich um einen vom Autor verwendeten Begriff für ein derzeit noch hypothetisches Gerät zur biologischen Rekonstruktion von Gliedmaßen. Ein medizinischer Roboter oder ein Arzt befestigt die Limbox am Arm- oder Beinstumpf des Verletzten. Je nach Größe des zu rekonstruierenden Körperteils gibt es passend große Limboxen. In diesen bauen winzig kleine Nanomaschinen innerhalb einer speziellen Nährlösung die fehlenden Körperteile Atom für Atom und Molekül für Molekül wieder auf. Die Nanomaschinen haben biologische Eigenschaften und nutzen für ihre Arbeit weitgehend den DNS-Bauplan des Patienten. Dadurch ist sichergestellt, dass das neue Gewebe sich weder in der Form noch in den Eigenschaften vom natürlich gewachsenen unterscheidet und nicht abgestoßen wird.

Die Romanfigur Dr. Heroine Embassy bringt im Science-Fiction- und Zeitreiseroman “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel” eine Limbox von ihren Reisen ins Multiversum mit zurück auf die Erde.

Antigravitation: steht der Durchbruch bevor?

Wissen Sie ob der Durchbruch zum UFO-Antrieb bevorsteht? Hier jetzt der TV-Bericht dazu!

Antigravitation ist eine Kraft, die der Gewichtskraft (Gravitation) gegenüber stehen soll. Ihre reale Existenz konnte bisher nicht bewiesen werden. Dr. Eugene Podkletnov, ein russischer Physiker behauptet, im September 1996 in Finnland bei Experimenten mit Supraleitern an der Universität von Tampere einen Effekt beobachtet zu haben, den er auf Antigravitation zurückführt. Ein Gegenstand oberhalb des Supraleiters habe eine geringere Gewichtskraft als normal erfahren. Sein Experiment konnte bisher von unabhängiger Stelle nicht reproduziert werden.

In der Fortschrittswelt fliegen die Romanfiguren Dr. Heroine Embassy und Pit Plonk mit einem Wave, der durch Antigravitation angetrieben wird. Dabei kommt es zu einer dramatischen Situation. (siehe: “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel“)

Video: Auf dem Weg zum UFO Antrieb – Dr. Podkletnov