“Paradisienne” – heiter spannende Fantasy

Cover des Buchs

Fantasy – Reiselektüre

Inhalt

  • Paradisienne … 7
  • Die Feuerprobe … 53
  • Rache … 87
  • Das Riff … 103
  • Blutwurst … 113
  • Lemuren … 123
  • Eltern 2050 … 139
  • Starkstrom … 145
  • Ewige Jugend … 153

Insgesamt 172 Seiten.

(Änderungen vorbehalten)

Haushaltsroboter gehen im Kaufhaus Paradisienne Parfüm einkaufen. Plötzlich kippen sie zitternd und zuckend um. Tod! – Eine Wissenschaftlerin schließt einen Pakt mit den Göttern, um auf ewig jung zu bleiben. Jahre geht alles gut, bis sie einen jüngeren Mann trifft.
Insgesamt sind es neun sagenhaft anmutende, lebendig geschriebene Geschichten aus vergangenen bis zukünftigen Zeiten. Ein liebenswert, faszinierender Leckerbissen für die Freunde heiter spannender Fantasy-Geschichten!
Durch sein handliches Format (12×19 cm) und der gut lesbaren 11-Punkt-Schrift eignet sich das Buch besonders für Urlaub und Reisen. Man kann es überall in Bus, Bahn, Flugzeug oder U-Bahn mitnehmen und lesen, denn für jede Reisedauer gibt es eine Geschichte in passender Länge.

Die Geschichte “Eltern 2050” ist schon in der Literaturzeitung “Federwelt” Ausgabe Nr. 60 Oktober/November 2006, ISSN 1439-8362 veröffentlicht worden.

Link für die Buchbestellung

Wie die “Limbox” fehlende Gliedmaßen rekonstruiert

Bei der “Limbox” handelt es sich um einen vom Autor verwendeten Begriff für ein derzeit noch hypothetisches Gerät zur biologischen Rekonstruktion von Gliedmaßen. Ein medizinischer Roboter oder ein Arzt befestigt die Limbox am Arm- oder Beinstumpf des Verletzten. Je nach Größe des zu rekonstruierenden Körperteils gibt es passend große Limboxen. In diesen bauen winzig kleine Nanomaschinen innerhalb einer speziellen Nährlösung die fehlenden Körperteile Atom für Atom und Molekül für Molekül wieder auf. Die Nanomaschinen haben biologische Eigenschaften und nutzen für ihre Arbeit weitgehend den DNS-Bauplan des Patienten. Dadurch ist sichergestellt, dass das neue Gewebe sich weder in der Form noch in den Eigenschaften vom natürlich gewachsenen unterscheidet und nicht abgestoßen wird.

Die Romanfigur Dr. Heroine Embassy bringt im Science-Fiction- und Zeitreiseroman “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel” eine Limbox von ihren Reisen ins Multiversum mit zurück auf die Erde.

Kalte Fusion – Lösung der Energieprobleme?

Wissen Sie ob kalte Fusion unsere Energieprobleme lösen kann? Hier jetzt jetzt das Hintergrundwissen!

Kalte Fusion bezeichnet ein Verfahren, in dem durch Verschmelzen von Atomkernen (Kernfusion) Energie gewonnen wird, ohne die extrem hohen Temperaturen der plasmabasierten Fusionsreaktoren. Ein heute bereits existierendes Gerät der kalten Fusion ist der Farnsworth-Hirsch-Fusor. Dieser war bei seiner Einführung (um das Jahr 1960 herum) das erste Gerät seiner Art. Die Hoffnung, dass man mit diesem Gerät mehr Energie gewinnen könnte, als man reinstecken muss, stellte sich später als falsch heraus. Deshalb wird der Farnsworth-Hirsch-Fusor im Laborbereich nicht als Energiererzeuger, sondern als Neutronenquelle benutzt. Versierten Laien ist es sogar möglich, kleinere Versionen dieses Gerätes selbst zu konstruieren.

Ein Generator, der mit Hilfe kalter Fusion Energie erzeugt, spielt in dem Science-Fiction- und Zeitreiseroman “Professor Allman – Auf der Suche nach der Weltformel” eine Rolle.

Video zum Thema:
[]

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Wissen Sie was “Aufklärung” bedeutet? Hier jetzt die Definition!

Immanuel Kant

Immanuel Kant (geboren 22. April 1724 in Königsberg; gestorben 12. Februar 1804 ebenda) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen. Unter anderem war er einer der Verfechter der Aufklärung, deren Wahlspruch ist: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Die Aufklärung wird folgendermaßen definiert:“Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen…!” (Berlinische Monatsschrift, 1784,2, S. 481-494).

Weder in der Fortschrittswelt, in der Professor Allmans X-Team landet, noch in Panchala scheint der Wahlspruch der Aufklärung zu gelten. Das führt zu erheblichen Verwicklungen.

Sachbücher zu Immanuel Kant

Die Zeit des Fortschritts

Nürnberger Bahnhof - Blechspielzeug d. Fa. Carette um 1900

Foto: KS

„Vielleicht kommt sie heute wieder zurück“ denkt Wilhelm Huber Bahnhofsvorsteher in Nürnberg. „Es ist doch so schön im ersten Stock des neuen Bahnhofs“, wo die Dienstwohnung liegt. „Auch von außen, mit den neuen Gardinen sieht alles stattlich aus“.
Vor drei Wochen war Elfriede, seine Frau mit seinen beiden Kindern Hans und Heinrich zu ihrer Mutter nach Fürth gefahren.
„Vielleicht kommt sie heute zurück. Sie hätte ja auch telegrafieren können, wann sie wieder kommt. Schließlich ist nicht mehr 1835 als Großvater mit der ersten deutschen Eisenbahn nach Fürth fuhr. Nein, damals gab es noch keine Telegrafie. Aber heute ist das anders, moderner, die Zeit des Fortschritts! Schließlich schreibt man das Jahr anno domini 1898“. Huber nestelt an der Kette zu seiner Taschenuhr. „Vielleicht kommt sie heute“.
Man sieht ihm schon von weitem die Respektsperson an, wie er so auf dem Bahnsteig vor dem Wartesaal der ersten Klasse steht, im schwarzen Anzug mit Zylinder, mit der linken Hand den Kaiser-Wilhelm-Bart zwirbelnd und mit der rechten die Zeit auf der Taschenuhr kontrollierend.
„Irgend etwas stimmt nicht. Der 2:00 Uhr Schnellzug, mit den neuen modernen Personenwagen der bayerischen Staatsbahn müsste schon längst da sein!“ Huber schaut zum Giebel hoch, die Bahnhofsuhr unter die Rad mit den Flügeln zeigt erst fünf vor zwei an, obwohl seine Taschenuhr schon fünf nach zwei hat. „Vielleicht kommt sie gleich?“
„Stattlich sieht der Bahnhof aus! Ja, das war gut, die Nürnberger Patrizierhäuser als Vorlage für den Neubau des Bahnhofs zu nehmen. Die gotischen Fenster, die Erker mit den Spitztürmchen und den Kugeln drauf, die ornamentartigen Schrägen zum Dach und das Glöckchen ganz oben, alles zeugt von Wohlstand und Reichtum. Jetzt müsste er aber kommen, der Zug mit der Elfriede und den Kindern. Wenn nur nicht diese Ungewissheit wäre, kommt sie vielleicht gar nicht?“
Man hört schon die Pfeife des einlaufenden Schnellzugs, das Zischen des Dampfs, das Rollen der Eisenräder über die Nahtstellen der Schienen, das Stampfen der Lokomotive und dann das Quietschen der Bremsen. „Vielleicht ist sie im Zug. Aber was ist, wenn sie nicht kommt?“.
Huber kann es kaum erwarten, er eilt, er stolpert fast zum Abteil der ersten Klasse. „Himmel, lass sie heute ankommen!“.
Zahlreiche Reisende steigen aus dem Zug, erst einfache Landfrauen mit Körben, dann Bürgerinnen mit weit ausladenden, federgeschmückten Hüten, schließlich seriöse Herren in Nadelstreifen und Zylinder.
„Ich kann sie nicht sehen!“, denkt Huber. „Wie soll ich das noch aushalten, ohne meine Elfriede? Es ist wirklich zum Verzweifeln!“
Und dann sieht er sie. Würdevoll, gemessenen, stolzen Schrittes in ihrem langen, bis zu den Schuhen gehenden braunen Kleid mit weißen Rüschen, hinter zwei Kindern in Matrosenanzügen, steigt sie die Treppe des Wagens hinunter.
Huber ist zur Stelle, der Zylinder ein wenig nach hinten gerutscht. Beinahe hätte er seine Würde vergessen und sie in aller Öffentlichkeit umarmt. So kommt nur ein Seufzer aus seinem Herzen und ein glückliches Lächeln macht sich breit: „Gott sei Dank, dass du wieder da bist, nach drei langen Wochen! – Du glaubst gar nicht, was passiert ist. Die Zugehfrau hat gekündigt. In unserer Küche türmen sich Berge an schmutzigem Geschirr!“

Gigantic: unrühmliches Ende eines Luxusdampfers!

Wissen Sie wie es dem Schwesterschiff der Titanic erging? Hier jetzt die Antwort!

Die Gigantic, die nach dem Untergang der Titanic in Britannic umgetauft wurde, ist ein Schwesterschiff der bekannten Titanic und gehört zur Olympic-Klasse. Dies ist eine Baureihe von Schiffen der White Star Line. Alle drei Schiffe der Olympic-Klasse waren mit 269 Metern die seinerzeit größten Passagierschiffe der Welt. Die Olympic (Fertigstellung 1911), welche die Namensgeberin der Olympic-Klasse ist, wurde am 11. Oktober 1935 abgewrackt. Die Titanic (Fertigstellung 1912) kollidierte am 14. April 1912 gegen 23:40 Uhr mit einem Eisberg und sank am 15. April 1912 gegen 2:20 Uhr. Die Britannic (Fertigstellung 1915), ursprünnglich Gigantic wurde als Lazarettschiff eingesetzt und sank am 21. November 1916 bei der Anfahrt auf den griechischen Hafen Mudros. Der Grund war ein Torpedo oder eine Seemine.

Bildershow vom Schwesterschiff der Gigantic, der Titanic:

Diplodocus

Wissen Sie was ein Diplodocus ist? Hier jetzt ein Video zur Antwort!

Der Diplodocus gehört zur Gattung der Echsenbeckendinosaurier. Die drei bislang bekannten Arten lebten in der Zeit des Jura in Nordamerika. Die Jurazeit begann vor etwa 200 Millionen Jahren und endete vor etwa 145,5 Millionen Jahren.

Im Science-Fiction Roman “Professor Allman” taucht ein Diplodocus in Form eines Mokele-Mbembe auf.

Diplodocus-Herde (Animation):

Spiritus sanctus

Spiritus-Lokomotive der Firma Schoenner um 1900

Foto: KS

„Und der Spiritus kann das Schwungrad antreiben?“ Julius ist ungeduldig, während Mutter und Vater erst mal gemeinsam „Vom Himmel hoch da komm ich her“ singen möchten, kann Julius es kaum erwarten bis Vater hilft sein Weihnachtsgeschenk, die Kraftlok, mit richtigem Spiritus auszuprobieren. Lebkuchen, Äpfel und Nüsse duften so verlockend, dass der Bauch vor Freude hüpft, während alle drei um den Gabentisch sitzen. „Dieses Jahr ist ein gutes Jahr“, sagt Vater, „ihr seht es an den wertvollen Geschenken“.
Der Schienenkreis unter der frisch nach Wald riechenden Tanne, mit ihren Strohsternen, den Äpfeln aus Pappmache und dem Engelshaar, ist bereits ausgelegt, um die spiritusbetriebene Kraftlok aufzunehmen. „Papa, wie kann der Spiritus das Schwungrad antreiben?“ fragt Julius.
Die brennenden Wachskerzen verbreiten einen süßen Honigduft. Der Lichtschein spiegelt sich in freudig erwartungsvollen Gesichtern von Vater und Sohn, und der Vater hilft endlich die Kraftlok mit Spiritus in Gang zu setzen. „Wasser brauchen wir auch“, meint Vater, „ein Schnapsglas voll Spiritus, zwei vom Wasser. Den Spiritus in den Brenner, das Wasser in den Kessel“. Julius beobachtet alles genau. „Und der Spiritus dreht das Schwungrad?“, fragt er ungläubig. „Wart es ab Julius, ich zünde zuerst den Docht an, dann warten wir fünf Minuten und du wirst schon sehen, wie dann der Spiritus das Schwungrad und die Lok antreibt.“
Der Spiritusbrenner arbeitet mit leisem Knistern und Zischen. Von Minute zu Minute wurde das Zischen stärker. Ein leichtes Bollern ist zu hören, Dampf strömt aus dem Führerhaus. Das Bollern wird stärker, die Kraftlok fängt erst an zu ruckeln und nach einer weiteren Minute gibt es einen kräftigen Ruck und sie setzt sich in Bewegung. Erst langsam, dann schneller, dann noch schneller. „Sie fährt, sie fährt, schau mal!“, Julius kann seine Begeisterung nicht mehr zurückhalten.
Es riecht auf einmal wie in der Waschküche eines Krankenhauses, Spiritus tropfte aus dem Brenner auf das Parkett und verdunstet, der Abdampf aus dem Zylinder lässt die Luft feucht werden. Julius sieht es zuerst. Zwischen den Schienen züngeln bläuliche Flammen im ganzen Schienenkreis. „Ist das der Spiritus, Papa?“ “Heiliger Geist, Spiritus sanctus“, stöhnt der Vater. Blitzschnell zieht er die Tischdecke vom Gabentisch. Äpfel, Lebkuchen, Nüsse, Geschenke, alles purzelt und poltert zu Boden. Die Tischdecke an zwei Enden fassend, mit Schwung so dass sie sich schon in der Luft ausbreitet, deckt der Vater den Schienenkreis zu. Während die Flammen verlöschen, liegt die Kraftlok in den letzten Zuckungen. Von der Decke geschützt greift der Vater nach ihr und hält sie fest, bis sie sich beruhigt hat.
Eine Stunde später sitzt die Familie wieder um den Gabentisch. „Heut habe ich gesehen wie der Spiritus das Schwungrad bewegt“, sagt Julius. Und ich hab den heiligen Geist angefleht, sagt Mutter. „Spiritus sanctus“ murmelt der Vater immer noch bleich von dem unvergesslichen Weihnachtserlebnis.

Helfen Biophotonen bei der medizinischen Diagnose?

Wissen Sie über Biophotonen Bescheid? Hier jetzt die Antwort!

In der Biophysik und Alternativmedizin wird von einigen Autoren der Begriff Biophotonen für diejenigen Lichtquanten verwendet, die ein Teil der schwachen elektromagnetischen Strahlung biologischer Zellen sind. In den 1970er Jahren wiesen mehrere Wissenschaftler Photonenstrahlung aus biologischem Gewebe nach, unter anderem der deutsche Physiker Fritz-Albert Popp, der zunächst an der Universität Marburg arbeitete und später ein neues Institut für seine Forschungen gründete. Popp vermaß das Spektrum dieser Strahlung und fand Wellenlängen zwischen 200 und 800 nm mit einer kontinuierlichen Verteilung, sowie Intensitäten von wenigen bis einigen hundert Quanten pro Sekunde und pro Quadratzentimeter Oberfläche.

In der Fortschrittswelt, in der Professor Allmans X-Team sich schließlich materialisiert, dienen Biophotonen zur medizinischen Diagnose.

Weitere Links:
Artikel in Spiegel-Online

Translate »