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Cyborg: Bundesforschungs-Ministerium fördert Mischwesen aus Maschine und lebendigem Organismus

Der “Cyborg” ist ein Mischwesen zwischen lebendigem “Organismus” und Maschine. Unter einem Cyborg versteht man eine Art Mensch-Maschine, das heißt einen Menschenkörper, in den künstliche, insbesondere elektronische Bausteine eingefügt worden sind.

(idw) Zwölf Jahre dauerte die Entwicklung: Nun hat ein interdisziplinäres Team von Netzhautchirurgen, Ingenieuren und Neurophysikern die weltweit erste vollständig in das menschliche Auge implantierbare Sehprothese erfolgreich bei sechs blinden Patienten eingesetzt. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) hat die Entwicklung dieser Technik initiiert und seit 1995 mit mehreren Millionen Euro maßgeblich gefördert. Von Beginn an trug die Arbeitsgruppe Neurophysik der Philipps-Universität entscheidend zur Entwicklung bei.

Ungefähr 3 Millionen Menschen, darunter 10 000 in Deutschland, leiden unter Retinitis pigmentosa. Bei dieser Augenerkrankung schwindet die Sehfähigkeit aufgrund des Absterbens von Netzhautzellen stetig bis zur Erblindung. Allerdings bleibt in der Regel ein Teil der Nervenzellen, die visuelle Information zum Gehirn weitertragen, intakt. Hier können Sehprothesen ansetzen. Die ins Auge implantierten Mikrochips lösen durch elektrische Reizung Signale in den Nervenzellen aus, die die Patienten dann als Seheindrücke wahrnehmen. Ingenieure der RWTH Aachen und des Duisburger Fraunhofer Instituts für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme haben zusammen mit den Augenkliniken Aachen und Essen und der Arbeitsgruppe Neurophysik an der Philipps-Universität Marburg jetzt für diese Krankheit eine EPIRET3 genannte Sehprothese entwickelt. Ihre Besonderheit liegt darin, dass sie weltweit als einziges System drahtlos funktioniert. Sie wird vollständig in das Auge implantiert und muss nicht, wie andere Retina-Implantate, mit Kabelverbindungen von außen versorgt werden. Dies reduziert die Operationszeit, vereinfacht die Handhabung und senkt die Belastungen für die Patienten.

Die neue Sehprothese wurde sechs freiwilligen Patienten der Universitäts-Augenkliniken in Aachen und Essen eingesetzt. Alle Patienten waren seit mehreren Jahren erblindet. Während einer vierwöchigen Testphase untersuchten die Wissenschaftler der AG Neurophysik der Philipps-Universität (Dipl. Biol. Susanne Klauke, Dr. Thomas Wachtler, Prof. emer. Dr. Reinhard Eckhorn und der Leiter der AG, Prof. Dr. Frank Bremmer) die Wahrnehmungen der Patienten mit verschiedenen elektrischen Testreizen. Bei allen Patienten wurden Seheindrücke ausgelöst, und sie konnten verschiedene Reizmuster unterscheiden. Nach diesem Erfolg besteht der nächste Schritt darin, die Implantationsdauer zu verlängern und die Operationstechnik weiter zu verbessern. Damit sich die Patienten mit der Prothese in ihrer Umwelt zurechtfinden können, muss das System künftig noch mit einer Kamera gekoppelt werden, die per Funk Signale an das Implantat sendet.

Nachdem sich diese Methode bei den ersten Patienten als wirksam und sicher erwiesen hat, haben mehrere Medizintechnikfirmen eine Firma gegründet, die jetzt ein marktfähiges Retina-Implantat entwickeln wird. Die AG Neurophysik wird auch an dieser Weiterentwicklung maßgeblich beteiligt sein. Durch diese Weiterentwicklung könnte die Prothese in einigen Jahren mehr Patienten verfügbar gemacht und auch zur Behandlung der fortgeschrittenen altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt werden. Diese stärker verbreitete Augenkrankheit ist für etwa die Hälfte der Fälle von Altersblindheit verantwortlich.

In der Science Fiction Geschichte “Paradisienne” besitzt der Verkaufsleiter Penthilos Hades eine Hippocampus-Prothese, d.h. einen Chip, der einen Teil seiner Gehirnfunktion übernimmt. Er ist damit nach gängiger Definition ein Cyborg. Die Prothese verändert seinen Charakter und führt zu verbrecherischem Handeln.

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Sind Roboterautos Zukunftsmusik oder schon bald Realität?

Wissen Sie ob fahrerlose Roboterautos sich heute schon im Stadtverkehr zurecht finden? Hier jetzt der Bericht!

Fleming gibt in der Fantasy-Geschichte “Paradisienne” seinem Kultauto Bonstar die Anweisung, ihn zum Kaufhaus zu fahren. Unterwegs braucht er sich nicht um den Verkehr zu kümmern, sondern kann seinen Gedanken nachgehen, Zeitung lesen oder sonst etwas tun. Sein Auto kann offensichtlich sehen, hören, denken und versteht die unterschiedlichsten Verkehrssituationen. Es bringt ihn sicher zur Arbeit. Handelt es sich dabei um Zukunftsmusik oder bald eintretende Realität?

In Deutschland arbeiten Autoindustrie und Wissenschaftler an sogenannten Fahrerassistenzsystemen, der Vorstufe zum autonomen Roboterauto. Sie wollen in einem weiteren Schritt die Zukunft des denkenden Autos Realität werden zu lassen.

Besonders Innenstädte mit den schwierigsten Verkehrssituation stellen hohe Ansprüche an das Roboterfahrzeug. Es muss Verkehrsschilder lesen und die Verkehrsregeln beachten. Stehengebliebenen Fahrzeuge müssen überholt und Fußgänger dürfen nicht aufs Korn genommen werden. Schließlich soll das Fahrzeug ans Ziel finden, auch wenn gerade eine Baustelle, den durchs Navi-System vorgezeichneten Weg versperrt.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2040 die Markteinführung der Roboterfahrzeuge erfolgen kann. Wenn man allerdings sieht, wie im “DARPA Urban Challenge 2007” die Fahrzeuge agieren und selbstständig durch eine städtische Wettbewerbsstrecke fahren, dann kann man nicht glauben, dass die Markteinführung noch so lange auf sich warten läßt.

Der Wettbewerb wurde von der Forschungsbehörde des US-Verteidungsministeriums ausgeschrieben. Weltweit renommierte Universitäten und einige große Automobilhersteller nahmen daran teil. Die sechs Fahrzeuge die das Ziel erreichten, absolvierten die Wettbewerbsstrecke im städtischen Umfeld fast fehlerfrei. Der Chevy Tahoe der Carnegie Mellon University hat die “Urban Challenge” schließlich gewonnen. Das Team erhält zwei Millionen Dollar Preisgeld.

Links zum Thema:
Cognitive Automobiles
Focus-Online: Das Auto wird zum Chauffeur
Sachbücher

“Car On Demand (COD)” – Wann kommt das 5-Tage-Auto?

Wissen Sie wie ein Autohersteller zukünftig die Produktion von Ladenhütern vermeiden kann? Hier jetzt die Lösung!

In der Geschichte “Paradisienne” fährt Fleming das Kultauto der Zukunft, den Bonstar. Doch wie wird dieses Auto produziert? Bei der derzeitigen Massenproduktion muß der Automobilhersteller riesige Stückzahlen ohne Unterbrechung zusammenschweißen, um einen Gewinn zu erwirtschaften. Das birgt gewaltige Risiken. Wenn die Käufer ausbleiben, sitzt der Hersteller auf großen Halden von Ladenhütern, die er versuchen muss durch Preisnachlässe los zu werden. Wäre es nicht besser, der Hersteller könnte nur genau das Auto produzieren, das auch schon bestellt worden ist, sozusagen einen “Car On Demand“?

Im Bereich der Bücher gibt es so etwas schon. Dort heißt das Prinzip Book On Demand (BOD). Es werden nur genau so viel Bücher gedruckt, wie bestellt wurden und keines mehr. Die moderne Computerdrucktechnik macht es möglich. Doch wie soll das Prinzip im Automobilbau funktionieren?

Seit 2004 arbeitet ein interdisziplinäres Forschungsteam an dem EU-Projekt mit dem Namen Intelligent Logistics for Innovative Product Technologies (ILIPT). Ehrgeiziges Ziel des Projektes ist es, das Ende der Massenproduktion einzuleiten und stattdessen ein System der flexiblen Fertigung einzuführen.

Autos sollen zukünftig aus Modulen gefertigt werden. Der Kunde kann dann frei wählen zwischen den Modulen und sich ein individuelles Auto zusammensetzen lassen. Er bekommt genau das Auto, das er haben will. Es soll innerhalb von fünf Tagen ab Bestellung individuell gefertigt werden (5-Tage-Auto). überzählig gefertigte Autos, die keiner haben will, wird es dann nicht mehr geben.

Und wann wird es soweit sein? Die Forscher hoffen, die Markteinführung der neuen flexiblen Fertigungstechnik bereits 2015 begleiten zu dürfen.

Weiterführende Links:
Projekt ILIP
100 Produkte der Zukunft

Sind die nächsten Top-Models Gynoiden (weibliche Roboter)?

Wissen Sie welche Schönheiten in Wirklichkeit nur weibliche Roboter sind? Hier jetzt die Vorstellung von Gynoiden!

Weibliche humanoide Roboter (Gynoiden) werden immer hübscher. Erst kürzlich wurde ein Roboter mit Namen Repliee Q1 der Öffentlichkeit vorgestellt, der einem Menschen zum Verwechseln ähnlich sieht. Während die Europäer mehr auf die Funktionalität von Robotern achten, geht es den Japanern oder Koreanern um die Schönheit ihrer künstlichen Geschöpfe. Die Entwicklungsingenieure modellieren sie nach dem aktuellen Schönheitsideal. Damit gleichen die Gynoiden Popstars oder Top-Models. Zehn oder mehr Motoren im Kopf verziehen die Silikonhaut des Gesichts um Gefühle auszudrücken. Zuvor beobachten Videokameras den Ausdruck des menschlichen Gegenübers. Der Wortschatz eines weiblichen Roboters an der Auskunft ist derzeit noch auf 400 Worte beschränkt. Doch was zählt schon ein großer Wortschatz, wenn es auf die Schönheit ankommt?

Eine Japanische Zeitarbeitsfirma soll sogar schon für 445 US-Dollar die Stunde humanoide Roboter für die unterschiedlichsten Aufgaben vermieten. Beim Einsatz dieser Kunstwesen braucht sich der Arbeitgeber keine Sorge mehr um Arbeitsgesetze zu machen. Es fragt sich nur, ob der hohe Stundentarif rentabel ist. Und wenn es erst ein Mindestlohngesetz für Gynoiden geben sollte, das die 445 US-Dollar pro Stunde festschreibt, dann würden wohl viele Gynoiden arbeitslos werden.

Der weibliche Roboter Q2 von der Osaka Universität in Aktion:

Weiterführende Links:
Von asiatischen Evas und Robotern als Zeitarbeiter
Paradisienne – Sagenhafte Geschichten
Mensch oder Roboter? – Zum Verwechseln ähnlich

Paradisienne – Sagenhafte Geschichten von Menschen Weltenlenkern und Robotern

Paradisienne Cover neu

Titel: Paradisienne – Sagenhafte Geschichten
Autor: Klaus-Dieter Sedlacek

Verlag: BOD
ISBN: 978-3-8370-0405-2
Seiten: 172
Preis: 11,80

Der Autor über das Buch:

Das Buch erzählt neun heiter, spannende Fantasy-Geschichten, wie die von Haushaltsrobotern, die ins Paradisienne Parfüm einkaufen gehen. Plötzlich sterben sie ohne ersichtlichen Grund. Warum sterben sie? Wer ist ihr Mörder? – Eine böse Intrige lässt einen König im Winter nackt durch sein Feldlager irren. Man erkennt ihn nicht, sondern behandelt ihn wie einen Bauerntölpel. Wird er erfrieren oder schafft er es, sein Amt zurückzugewinnen? – Elektra Schwanberg, eine junge Wissenschaftlerin schließt einen Pakt mit den Göttern, um auf ewig jung zu bleiben, doch nachdem Jahre alles gut geht, hält sie sich nicht mehr an die Abmachung. Wird sie schön und jung bleiben oder zur alten Schachtel werden?

Klappentext:

“… Gegen 18:30 Uhr ist ein 50.000 Euro teurer Haushaltsroboter wegen eines Gehirninfarkts beim Einkaufen in der Parfümerie des Kaufhauses Paradisienne zu Tode gekommen. Die Ursache des Infarkts wird zur Zeit von der Polizei untersucht.”
Fleming springt von seinem bequemen Fernsehsessel hoch, als würde die Sitzfläche aus glühenden Kohlen bestehen. “Verflixt, jetzt ist es passiert!”, schimpft er. “Ausgerechnet während meiner Abwesenheit!” …

Die “Sagenhaften Geschichten” spielen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Titelgeschichte handelt von Haushaltsrobotern, die im Kaufhaus Paradisienne einkaufen und dort ohne ersichtlichen Grund plötzlich sterben. Weitere Geschichten handeln von prekären Situationen, in welche die Menschen, Weltenlenker oder Roboter kommen. In der letzten Geschichte geht es schließlich um einem Pakt, den eine Wissenschaftlerin mit den Göttern schließt, um auf ewig jung zu bleiben. Zunächst geht alles gut, aber dann hält sie sich nicht an die Abmachung.

Inhalt:

Textprobe:

Titelgeschichte: Paradisienne


Fleming wechselt zu dem ihm wichtigen Thema: „Komm Violetta, erzähl mir, was sich heute in deiner Abteilung abgespielt hat?”

„Da gibt es nicht viel zu erzählen. Gerade mal drei Stunden ist es her. Ich stand an der gleichen Stelle wie jetzt, hatte ein Verkaufsgespräch mit einen Gynoiden, als ein Mann im gepflegten dunkelgrauen Anzug die Reihe hier entlang kam. Er sah aus wie jemand, der ein Geschenk für seine Frau oder Freundin sucht. Ich versuchte das Gespräch mit dem Gynoiden zu beenden, weil ich mir von einem menschlichen Käufer mehr Umsatz versprach.”

„Und hat der Typ an den Probierflaschen geschnüffelt oder rumgesprüht?”

„Nicht ganz so! Er stand vor dem Regal gleich hier, nahm ein Parfüm nach dem anderen heraus. Das Einzige, das er nicht zurückstellte, war das exquisite Eroris. Er hielt Eroris in seiner rechten Hand, hob das Parfüm hoch und ich merkte, wie er mich etwas fragen wollte. Der Mann kam nicht mehr dazu. Er riss seine Augen auf, sein Mund öffnete sich, aber es kamen keine Worte heraus. Seine rechte Hand mit dem Eroris zuckte krampfartig. Er schwankte und fiel auf den Rücken. Als ich mich zu ihm bückte und Erste Hilfe leisten wollte, merkte ich, dass er nicht aus Haut, Knochen und Muskeln bestand, sondern aus Kunststoff, Metall und Hydraulik. Er war ein Android.”

„Hast du etwa an seinem Bauchnabel rumgedrückt?”

„Nur keine falsche Eifersucht, Steffen! Ich dachte, es würde genügen seinen Reset-Knopf zu drücken. Deshalb öffnete ich seinen Hosengürtel und suchte an seinem Bauchnabel nach dem Reset-Knopf. Nichts war es! Er hatte keinen Reset-Knopf oder zumindest nicht an der üblichen Stelle. Ganz ausziehen, um ihn zu untersuchen, wollte ich ihn vor Publikum dann doch nicht.”

„Wenn du seine Hose ausgezogen hättest, wärst du enttäuscht gewesen. Das war ein Android mit Superhirn, der besitzt keinen Reset-Knopf und sonst auch nichts. Was hast du dann gemacht?”

Zweite Geschichte: Die Feuerprobe

16. Oktober 1631.
„Schockschwerenot, pass er doch auf!”, übertönt mit rauer, kräftiger Stimme eine junge Frau im Marketenderinnen Gewand das Pferdegetrappel und den Trommelwirbel, den ein die Rheinstraße von Stockstadt entlangziehendes Fähnlein schwedischer Dragoner verursacht. Der Boden vibriert unter den Hufen der Pferde. Dann rumpelt etwas. Irdene Töpfe zerbrechen, ein Brustharnisch fällt klirrend über die zerbrochenen Töpfe, dumpfe Fallgeräusche folgen. „So kommt er nicht davon! Das wird er mir bezahlen!”, schreit die Frau zornig. Die Dragoner kommen zum Stehen, ihre Pferde trappeln unruhig.

Die reformierten Einwohner von Stockstadt, meist Bauern und Fischer, haben um die Mittagszeit eine Pause eingelegt. Angelockt vom Trommelwirbel schauen sie neugierig. Einige ziehen besorgt ihre Kinder von der Straße, damit diese nicht unter die Hufe geraten. Die meisten fragen sich: „Was haben wir gesündigt, dass uns Gott den Krieg schickt?”

„Halt sie das Maul, Weib! Sie ist selber schuld! Was steht sie auch im Weg!”, brüllt der mit schlichtem Helm und Lederkoller bekleidete Feldwebel. Als Bewaffnung besitzt er eine Muskete, darüber hinaus für das Handgemenge einen Degen. Jetzt hat er seinen Degen gezogen und streckt dessen Spitze drohend vor sich, damit ihm die Marketenderin nicht zu nahe kommt.

„Das muss er mir bezahlen! Das war mein ganzer Besitz! Wovon soll ich jetzt leben?”, jammert die Marketenderin.

„Hurenwebel, hier her!”, brüllt der Feldwebel. „Das ist deine Aufgabe!” Der für den Tross des Heeres zuständige Hurenwebel drängt sich mit seinem Pferd nach vorne.

„Was sagst du? Sollen wir dem Weib die zerbrochene, verdorbene Ware bezahlen?”, fragt ihn der Feldwebel unschlüssig.

„Wo denkst du hin, Feldwebel!”, antwortet der Hurenwebel und brüllt darauf: „Rumormeister! Hier her! Bringe er den Knüppel mit!”

Der Rumormeister, dessen Aufgabe es ist, unter dem Tross für Ordnung zu sorgen, lässt sich das nicht zweimal sagen. Die anderen Dragoner machen ihm Platz und er prescht mit seinem Pferd zum umgefallenen Wagen der Marketenderin. Dann lässt er seinen Knüppel auf ihren Rücken niedersausen, dass diese jammernd hinter ihrem umgefallenen Verkaufswagen Schutz sucht. Die Marketenderin schreit und heult so laut, dass sogar hartgesottene Landsknechte mitleidig schauen.

Plötzlich stößt der Pfeifer in sein Horn …
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Ewige Jugend: was Seegurken uns voraus haben

Wissen Sie ob Menschen eines Tages unsterblich werden können? Hier jetzt der Bericht!

“Ewige Jugend”, so lautet eine Kurzgeschichte aus dem Buch “Paradisienne – Sagenhafte Geschichten“. Ewige Jugend hat etwas mit dem Menschheitstraum von Unsterblichkeit zu tun. Es stellt sich die Frage, ob dieser Traum immer einer bleiben wird oder ob Chancen bestehen, ihn zu verwirklichen.

Biologisch gesehen gibt es Lebewesen, die potenziell unsterblich sind, wenn sie nicht eines unnatürlichen Todes sterben. Auf unserer Erde gehören zu dieser Gruppe unbestätigten Aussagen mancher Forscher zufolge sehr einfache mehrzellige Lebensformen wie die Seegurken (Holothuroidea), auch Seewalzen genannt.

Empirisch nachgewiesen ist dagegen die unglaubliche Regenerationsfähigkeit der Hydra (Süßwasserpolyp). Beschädigte Zellen werden nicht repariert sondern vollständig ersetzt. Wenn eine Hydra durch ein Netz gedrückt wird, kann sie sich anschließend selbst wieder zusammensetzen. Diese Eigenschaft läßt die Hydra unter optimalen Umweltbedingungen praktisch unendlich alt werden.

Aubrey de Grey, ein englischer Bioinformatiker behauptet, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch die Lebenserwartung des Menschen bereits in zehn Jahren dramatisch erhöht werden könnte: “… und eine Person jung genug ist, werden wir ihre Lebenserwartung damit vielleicht auf 150 Jahre erhöhen können.” In 25 Jahren wäre seiner Meinung nach sogar unbeschränkt langes menschliches Leben erreichbar.

Links:
Unsterbliche Süßwasserpolypen (Hydra)
Von unsterblichen Mäusen und Menschen (Interview mit Aubrey de Grey)

Können Haushaltsroboter einkaufen gehen?

Wissen Sie Bescheid was Haushaltroboter alles können? Hier jetzt die Antwort!

In der Titelgeschichte Paradisienne des gleichnamigen Buchs kaufen Haushaltsroboter Parfüm ein. Gibt es derzeit schon Roboter die so etwas können?

Vor der Beantwortung dieser Frage soll kurz der Begriff “Haushaltsroboter” definiert werden. Roboter, die nicht in der industriellen Produktion eingesetzt werden, sondern Dienstleistungen für den Menschen erbringen, bezeichnet man als Dienstleistungsroboter. Wird die Dienstleistung im Haushalt erbracht, sind es Haushaltsroboter. Wenn der Roboter darüber hinaus sogar der menschlichen Gestalt nachempfunden ist, spricht man von humanoiden Robotern.

Derzeit am Markt erhältlich sind folgende Typen:

  • Reinigungsroboter
  • Rasenmäherroboter
  • Pflegeroboter
  • Überwachungsroboter
  • Spielzeugroboter

Alle diese Robotertypen sind noch weit davon entfernt menschenähnliche Intelligenz zu besitzen.

In der eingangs erwähnten Geschichte gehen intelligente, humanoide Haushaltsroboter einkaufen. Das ist derzeit noch Zukunftsmusik.

Weiterführende Links:
Spiegel-Online: Robby, mach mal den Fleck weg
Roboter im Haushalt und für die Alten und Kranken
Sachbücher zum Thema

18.10.2007: “Paradisienne” ISBN 978-3-8370-0405-2 jetzt lieferbar!

Heute, am 18.10.2007 bekam ich folgendes Mail:

Sehr geehrter Herr Sedlacek,

Ihr Buch Paradisienne … wurde heute für den Druck freigegeben. Bestellungen, die eventuell bereits eingegangen sind, werden jetzt unverzüglich bearbeitet. …

Alle BoD-Bücher mit einer ISBN werden nun in den für Buchhändler so wichtigen Großhandelskatalogen gelistet. Nach wenigen Tagen ist Ihr Titel dann bestellbar in über 1.000 Online-Buchshops, einige Zeit später auch flächendeckend im deutschsprachigen Buchhandel. …

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihr Buchprojekt.

Mit freundlichen Grüßen

Books on Demand GmbH

Hinweis:

Link zur Buchbestellung

RFID-Funketiketten: Wie schlaue Etiketten uns kontrollieren

Wissen Sie über Funketiketten Bescheid? Hier jetzt die Erklärung!

RFID ist die Abkürzung für Radio Frequency Identification Technology. Chips mit der RFID-Technologie werden verwendet in Form von schlauen Etiketten auf Lebensmitteln oder anderen Waren. Es lassen sich Artikelnummern und sonstige Artikeldaten kabellos übertragen und auswerten. Man kann dadurch beispielsweise das Einkaufen im Supermarkt automatisieren oder kontrollieren ob die Kühlkette von Tiefkühlkost unterbrochen wurde.

In der Kurzgeschichte “Paradisienne” sterben Haushaltsroboter, die Parfüm einkaufen, das mit einer Funketikette versehen ist.

Video: Kontrolle durch RFID-Funketiketten beim Einkaufen im Supermarkt

Den 13.10.2007 – Jetzt ist es fast geschafft!

Liebe Leser meiner Website,

wer von Ihnen es nicht selbst durchgemacht hat, kann sich kaum vorstellen, wieviel Arbeit in einer Buchveröffentlichung steckt. Wenn der Text fertig ist, muss er ein zweites, drittes oder viertes Mal überarbeitet werden. An Formulierungen wird gefeilt, Fehler werden ausgemerzt. Immer wieder fällt einem noch etwas Besseres ein.

Danach erfolgt die Korrektur formaler Fehler. Die Rechtschreibung sollte den aktuellen Regeln entsprechen. Wenn das geschafft ist, wird das entgültige Cover entworfen, das Design dazu gewählt, ein passendes Titelbild gesucht und der Klappentext geschrieben.

Wenn Sie meine Website bisher verfolgt haben, ist Ihnen sicher das neue Design des Covers aufgefallen. Ich entschied mich für einen Entwurf, der meiner Meinung nach das Heitere, Fantasievolle und dennoch Spannende des Inhalts besser widerspiegelt.

Der nächste Schritt ist die Übermittlung von Buchblock und Coverwunsch an den Verlag. Vor der entgültigen Druckfreigabe muß eine Endkontrolle aller Teile erfolgen.

Mit der Druckfreigabe ist meine Arbeit erledigt. Heute, am 13.10.2007, habe ich auch diesen Punkt abgeschlossen. Jetzt heißt es Warten bis der Verlag das Buch in den Handel bringt. Wie lange das dauert? Ich weiß es nicht, aber ich schätze dass das in zwei bis drei Wochen geschehen wird. Das wird für mich ein Freudenfest!

Sobald ich die Mitteilung über die Aufnahme des Handels erfahre, melde ich Ihnen die ISBN-Nr. unter der Sie das Buch beziehen können.

Herzlichst Ihr

Klaus-Dieter Sedlacek